Bayer Leverkusen holte sich einen klaren 2:0-Sieg gegen NK Celje in der BayArena, in einer Partie der Ligaphase der UEFA Europa League, in der die deutsche Mannschaft von Beginn an bis zum Schlusspfiff Tempo und Überlegenheit diktierte.
Wie das Spiel verlief
Bayer Leverkusen war von Anbeginn entschlossen, das Spielgeschehen zu kontrollieren, was sich auch im Ballbesitz widerspiegelte, der am Ende 56% zu 44% zugunsten der Hausherren ausfiel. Die Heimmannschaft setzte auf ständigen Offensivdruck und erzeugte Gefahr sowohl über die Außenbahnen als auch durch das Kombinationsspiel im Mittelfeld.
NK Celje versuchte sich hingegen defensiv zu ordnen und die Räume zu nutzen, die der Gegner in Umschaltmomenten ließ, doch die Offensivproduktion der Slowenen fiel über die gesamten neunzig Minuten deutlich geringer aus. Die Mannschaft musste die Belagerung der Hausherren mit einem kompakten Defensivblock überstehen, gestützt auf die Paraden ihres Torhüters, der der meistgeforderte Spieler der Partie war.
Tore und Schlüsselmomente
Der Spielstand spiegelte am Ende ein 2:0 zugunsten von Bayer Leverkusen wider und bestätigte damit die Überlegenheit, die die deutsche Mannschaft über weite Strecken des Spiels an den Tag gelegt hatte.
Ab der 60. Minute begannen die Wechsel auf der Ersatzbank. Bayer Leverkusen nahm drei fast aufeinanderfolgende Wechsel vor: In der 60. Minute kam Jarell Quansah für Lucas Vázquez, in der 61. Minute wurde Martin Terrier durch Afonso Moreira ersetzt, und in derselben Spielminute ersetzte Equi Fernández Malik Tillman.
NK Celje reagierte mit eigenen Wechseln im selben Zeitfenster: In der 61. Minute ersetzte Blaz Kramer Armandas Kucys, und Matic Ivansek kam für Yaya Dukuly. Wenige Minuten später, in der 69. Minute, kam Veton Tusha für Benjamin Verbic, der verletzungsbedingt das Feld verlassen musste.
Bayer Leverkusen setzte seine Rotation in der 71. Minute fort, als Christian Kofane für Patrik Schick eingewechselt wurde, und in der Schlussphase, in der 80. Minute, übernahm Eliesse Ben Seghir den Platz von Moussa Diaby. NK Celje schloss seine Wechsel in derselben Minute mit dem Einsatz von Papa Daniel für Luka Ticic ab. Keine der beiden Mannschaften erhielt während des Spiels eine Karte.
Die Zahlen
Die Statistiken bestätigten die Überlegenheit von Bayer Leverkusen während des gesamten Spiels. Die Hausherren erzielten ein xG von 1,93 gegenüber 0,90 von NK Celje, ein Unterschied, der sich im Endstand niederschlug.
Bei den Torschüssen kam Bayer Leverkusen auf 17 Versuche gegenüber 5 des Gegners, mit 8 Schüssen aufs Tor gegenüber lediglich 3 der Slowenen. Auch bei den Eckbällen lagen die Hausherren mit 6 zu 2 vorne, während Bayer Leverkusen bei den Fouls 16 gegenüber 10 von NK Celje beging.
Ein bemerkenswerter Wert waren die Paraden: Der Torhüter von NK Celje kam auf 7 Interventionen gegenüber 3 seines deutschen Pendants, ein Spiegelbild der ständigen Belagerung, der sich die Gästemannschaft ausgesetzt sah. Bei der Passgenauigkeit brachte Bayer Leverkusen 546 von 619 Versuchen an den Mann, während NK Celje 440 von 499 Pässen erfolgreich spielte.
Der Stand in der Tabelle
Mit diesem Sieg steht Bayer Leverkusen nach einem ausgetragenen Spieltag mit 3 Punkten auf dem dritten Tabellenplatz, mit einer Bilanz von 2 erzielten Toren und keinem Gegentor, und teilt sich die Spitze der Punktetabelle mit Sparta Prague, Benfica, Lyon, Olympiacos, Omonia Nicosia und Sunderland, die alle ebenfalls ihr erstes Spiel gewonnen haben.
NK Celje hingegen bleibt auf Platz 35 der Gesamttabelle, ohne Punkte nach der 0:2-Niederlage, mit einer negativen Tordifferenz von -2, was das Team für die kommenden Spieltage der Ligaphase in eine schwierige Lage bringt.
Unsere Einschätzung
Unserer Meinung nach offenbarte der Spielverlauf einen erheblichen Niveauunterschied zwischen beiden Mannschaften. Bayer Leverkusen dominierte alle Aspekte des Spiels, vom Ballbesitz bis zur Chancenkreation, und das 2:0-Ergebnis fällt angesichts des erzielten xG-Volumens sogar eher knapp aus.
NK Celje zeigte hingegen defensiven Willen und schaffte es dank der Paraden seines Torhüters, das Ergebnis in einem vertretbaren Rahmen zu halten, tat sich aber sehr schwer damit, wirkliche Gefahr vor dem gegnerischen Tor zu erzeugen. Für die Slowenen bestätigt dieses Resultat, dass sie eine deutliche offensive Verbesserung benötigen werden, wenn sie in der restlichen Ligaphase der Europa League Punkte sammeln wollen.
Bild: Golazo Scores · Fehler entdeckt? Schreib uns und wir korrigieren ihn · Redaktionelle Richtlinien










