Blick auf das Estadio Benito Villamarín vor dem Anpfiff, mit leeren Rängen kurz vor dem Spiel zwischen Real Betis und Getafe
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Spielbericht · LaLiga · 18. September 2026

Real Betis 1:0 Getafe: Tor von Abde und totale Kontrolle im Villamarín

Real Betis besiegte Getafe im Benito Villamarín mit 1:0 durch ein Tor von Abde Ezzalzouli vor der Pause und einen Platzverweis für Mario Martín, der die Partie endgültig entschied.

Redaktion Golazo Scores · 4 min Lesezeit

Blick auf das Estadio Benito Villamarín vor dem Anpfiff, mit leeren Rängen kurz vor dem Spiel zwischen Real Betis und Getafe · Golazo Scores

Real Betis setzte sich an diesem Mittwoch mit 1:0 gegen Getafe im Estadio Benito Villamarín durch, in einer Partie der LaLiga, die die Grün-Weißen dank eines Tores von Abde Ezzalzouli kurz vor der Pause von Anfang bis Ende dominierten. Zusätzlich sorgte der Platzverweis für Mario Martín in der Schlussphase dafür, dass sich der Nachmittag für die Madrilenen noch weiter erschwerte.

Wie das Spiel verlief

Real Betis ging die Partie mit der klaren Absicht an, sich von der ersten Minute an den Ballbesitz zu sichern, was sich letztlich in einer überwältigenden Ballbesitzquote von 75 % gegenüber 25 % für Getafe niederschlug, das sich zurückzog und nach Räumen in Umschaltmomenten suchte. Die Hausherren erzeugten in der ersten Halbzeit konstant Gefahr, während die Mannschaft aus Getafe versuchte, die defensive Ordnung zu wahren, ohne dabei offensiv viel Erfolg zu haben.

Die erste Verwarnung des Abends gab es in der 24. Minute für Ángel Ortiz von Real Betis, und eine Minute später wurde auch Davinchi auf Seiten von Getafe verwarnt, in einer Spielphase mit körperlicher Intensität, aber ohne klare Torchancen bis zu diesem Zeitpunkt.

Kurz vor der Pause schlug sich die Dominanz der Betiker schließlich in einem Tor nieder, und dieses Ergebnis blieb über weite Strecken der zweiten Halbzeit unverändert, trotz der Versuche von Getafe, nach Wiederanpfiff zu reagieren.

Tore und Schlüsselmomente

Das entscheidende Tor fiel in der 45. Minute, als Abde Ezzalzouli das 1:0 für Real Betis erzielte, kurz bevor der Schiedsrichter die Pause einläutete – ein Tor, das die Dominanz der Grün-Weißen in der ersten Halbzeit belohnte.

In derselben Minute gab es einen doppelten Wechsel auf der Bank von Getafe, mit der Einwechslung von Johan Mojica für Davinchi sowie dem Einsatz von Enes Ünal anstelle von Martín Satriano, während auch Real Betis einen Wechsel vornahm und Héctor Bellerín für Ángel Ortiz einwechselte.

Die Partie hatte in der 87. Minute einen Schlüsselmoment, als Mario Martín bei Getafe die rote Karte sah, wodurch sein Team in den Schlussminuten nur noch zu zehnt war und keinen Spielraum mehr hatte, um den Ausgleich zu versuchen.

Die Zahlen

Die Statistiken bestätigen die Überlegenheit von Real Betis über die gesamten neunzig Minuten. Die Grün-Weißen kamen auf 22 Torschüsse, davon 8 aufs Tor, während Getafe lediglich 8 Schüsse abgab, von denen nur 2 auf das Tor kamen.

Der Ballbesitz war ein weiterer Ausdruck der Betis-Kontrolle, mit 75 % gegenüber 25 % für die Gäste, gestützt auf eine deutlich überlegene Ballzirkulation: 597 vollendete Pässe bei 672 Versuchen für Real Betis, gegenüber lediglich 146 von 215 bei Getafe.

In disziplinarischer Hinsicht sammelte Getafe 3 gelbe Karten und eine rote, zusätzlich zu 24 begangenen Fouls gegenüber 13 bei Betis, ein Wert, der die Schwierigkeiten der Mannschaft aus Getafe zeigt, das Tempo der Hausherren zu drosseln. Auch die Torhüter hatten unterschiedlich viel zu tun: 6 Paraden seitens des Getafe-Torwarts gegenüber lediglich 2 auf Seiten von Betis.

Der Stand in der Tabelle

Mit diesem Ergebnis festigt sich Real Betis mit 15 Punkten nach sechs Spieltagen auf dem dritten Platz der LaLiga, resultierend aus 5 Siegen und 1 Niederlage, mit einer Tordifferenz von +2 (8 erzielte, 6 kassierte Tore), und rückt damit ganz nah an Real Madrid heran, das mit denselben Punkten Zweiter ist.

Getafe hingegen bleibt mit lediglich 5 Punkten auf Platz 16 der Tabelle, das Ergebnis von 1 Sieg, 2 Unentschieden und 3 Niederlagen, dazu eine negative Tordifferenz von -4, mit nur 3 erzielten Toren in den sechs bisher ausgetragenen Spieltagen.

Der Sieg bedeutet zudem den dritten Erfolg in Serie für Real Betis, das zuvor bereits Villarreal und Real Madrid bezwungen hatte, während Getafe damit seine zweite Niederlage in den letzten fünf Spieltagen kassiert und weiterhin unregelmäßige Ergebnisse aneinanderreiht.

Unsere Einschätzung

Unserer Ansicht nach hinterließ Real Betis im Villamarín ein solides und überzeugendes Bild, untermauert von Ballbesitz- und Spielaufbauzahlen, wie man sie in der LaLiga nur selten so deutlich sieht. Die Dominanz der Grün-Weißen war so klar, dass das Ergebnis angesichts der Differenz bei Torschüssen und herausgespielten Chancen durchaus deutlicher hätte ausfallen können.

Getafe zeigte seinerseits die Schwächen, die die Mannschaft in dieser Saison mit sich schleppt: Schwierigkeiten beim kontrollierten Spielaufbau, geringe Offensivproduktion und eine disziplinarische Anfälligkeit, die sich mit dem Platzverweis für Mario Martín in der Schlussphase letztlich rächte. Wir sind der Meinung, dass sich der Tabellenunterschied zwischen beiden Mannschaften – Betis im Kampf um die Spitzenplätze, Getafe im Abstiegskampf – auf dem Rasen exakt widerspiegelte.

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